Eine erste Orientierung für Sie – hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen an mich:

 

Praxis Kagu Coaching Hannover FAQ Wuerfel

Was kostet meine Leistung?

  • Je nach Ihrem Einkommen gibt es eine Staffelung. Mein Wunsch ist, dass sich auch Menschen mit geringeren Einkünften Termine bei mir leisten können.
  • Menschen bis 40.000 Euro Jahresgehalt zahlen pro Stunde 80 Euro. Wer bis 80.000 Euro im Jahr verdient, zahlt 100 Euro die Stunde. Wer mehr verdient, bezahlt 140 Euro.
  • Die Stunde dauert auch wirklich 60 Minuten – nicht nur 45 Minuten, wie es mancherorts der Fall ist. Mehr dazu unter „Honorar“.

 

Was bezahlen die Krankenkassen?

Gesetzlich Versicherte erhalten nach meinem Wissen und Erfahrung keine Zuzahlung von ihren Krankenkassen. Sie müssen die Rechnung also vollständig privat bezahlen.

Auch privat Versicherte bezahlen die Rechnung von mir vollständig selbst. In der Regel gibt es auch hier keine Zuschüsse.

Ausnahmen scheint es aber zu geben: Das kommt auf die private Krankenkasse, den jeweiligen Tarif und die Notwendigkeit meiner Arbeit an. Ich bitte Sie, sich hier entweder im Vorfeld oder nach dem ersten Termin bei Ihrer Krankenkasse zu erkundigen. Ich rechne nach der Gebührenverordnung der Heilpraktiker ab – das ist eine Indexierung, die den Kassen vertraut ist.

Bei der Argumentation der Notwendigkeit einer psychotherapeutischen Beratung und Begleitung durch mich kann ich Sie im Einzelfall mit einem Schreiben unterstützen. Ich selbst nehme keinen Kontakt zu Ihrer Krankenkasse auf.

 

Gibt es einen Vertrag?

  • Nein, Sie müssen sich nicht in irgendeiner Weise an mich binden.
  • Für die korrekte Rechnungsstellung benötige ich nur Ihre Adresse und Geburtsdatum. Bitte beachten Sie, dass ein vereinbarter Termin entgeltpflichtig ist.
  • Absagen, die kürzer als 24 Stunden vor dem Termin erfolgen, berechne ich mit 50 % Stornogebühren – ausgenommen Krankheit.

 

Wie schnell bekommen Sie einen Termin?

Ich bin klientenorientiert und flexibel. Darum findet sich meist innerhalb von 14 Tagen ein Termin. In dringenden Fällen und bei hohem Leidensdruck lässt sich auch ganz schnell ein Termin finden. Mein Credo: Es gibt immer eine Lösung.

 

Wie lange dauert ein Termin?

Ich vereinbare in der Regel Termine mit zwei Zeitstunden. Warum?
Es ist erwiesen, das 90 Minuten eine gute Verarbeitungssequenz für das Gehirn sind. Mit Intro und Outro kommen wir deshalb auf zwei Stunden. Das ist zielführend, um die vom Klienten gewünschte Veränderung einzuleiten bzw. weiter voranzutreiben.

 

Wie viele Termine nutzen meine Klienten – und über welchen Zeitraum?

Wie häufig Sie zu mir kommen und über welchen Zeitraum, hängt selbstverständlich von Ihrem Wunsch und Anliegen ab. Eine Rolle spielt auch Ihre psychische Gesundheit, genauso wie Ihre aktuelle Situation und die Rahmenbedingungen.

Ich habe Klientinnen und Klienten, die in kurzer Zeit zwei oder drei Termine machen und dann erst wieder nach einem längeren Zeitraum – oder erst einmal länger nicht mehr. Sie melden sich, wenn sie mich brauchen. Andere Klientinnen und Klienten vereinbaren gleich regelmäßig Termine über einen längeren Zeitraum: Besonders, wenn sie beruflich eingebunden oder viel unterwegs sind.

 

Was sind typische Anliegen?

Ich habe eilige, dringliche Anliegen und andere, die grundsätzlich sehr wichtig, aber nicht sofort eilig sind.

Eilige Fälle sind ein wichtiger oder gar konfliktärer Termin mit dem Vorgesetzten oder einem wichtigen Kunden, eine große Präsentation, eine Prüfung oder ein Bewerbungsgespräch, vor dem sich die Klientinnen und Klienten sorgen oder auch fürchten. Auch vor Gerichtsterminen kann ein Termin hilfreich und ressourcenstärkend sein.

Oder es handelt sich um akute Fälle wie Trauer oder Trennung, die sie gerade erlebt haben. Manchmal ist es ein Anlass, der das „Fass zum Überlaufen“ gebracht hat. Da ist schnelle Hilfe wichtig.

Weitere Anliegen sind Traumata, Burn-out-Gefühle, depressive Gedanken, Minderwertigkeitsgefühle, Schuldgefühle, wenig Selbstbewusstsein, hinderliche Kommunikationsmuster in beruflichen und privaten Beziehungen und Ängste: vor der Zukunft, vor den alltäglichen Herausforderungen und Change im Beruf/Betrieb.

Gerade bei diesen dringenden Anliegen kann ich – ohne eine zeitintensive Analyse zu machen – rasch mit lösungsorientierten Interventionen arbeiten. Damit lässt sich manchmal überraschend schnell eine tragfähige gute Lösung finden, die den Menschen das Leben (wieder) leichter macht; manchmal sogar schon nach einem Termin bei KAGU.

Ich empfehle, im Anschluss an einen dringenden Termin, ein bis zwei Wochen später das (eigentliche) Anliegen „in Ruhe“ anzugehen. Also das, was vielleicht dahinter steckt und Sie beschäftigt oder sogar quält.

Diese systematische und systemische Aufarbeitung kann zur größten Nachhaltigkeit der Ergebnisse führen.

 

Bei Fällen, wo es Ihnen sehr wichtig, aber nicht auf den Tag eilig ist – feiner Unterschied – erarbeite ich gemeinsam mit dem Klienten einen Plan mit einem Ziel. Dann starten wir mit hilfreichen Interventionen, die stabilisieren und durch ihren lösungsorientierten Charakter ebenfalls rasch helfen können. Das kann innerhalb von einem Termin erfolgen oder etwas länger dauern.

 

Wie arbeite ich?

Typische Elemente meiner Arbeit sind Fragen und Reflexionen, also Gespräche, aber auch einfache, wirkungsvolle Übungen und Interventionen. Zum Beispiel zur inneren und äußerlichen Haltung. Es gibt Übungen zum Perspektiven- und Rollenwechsel.

Ich erlebe häufig, dass es darum geht, „Kopfmenschen“ dabei zu begleiten, raus aus der Grübelei zu kommen – und bei einem heilsamen Erleben und Erfühlen von neuen Möglichkeiten zu begleiten. Manche Klientinnen und Klienten wünschen sich ausdrücklich „kein Gequatsche“ – dann arbeite ich eher körperorientiert und über die Sinne wahrnehmend.

Ich arbeite meistens im Einzelsetting. Wenn ich systemische Aufstellungen mache, hole ich sog. „Stellvertreter“ hinzu, um z.B. Ihr Familiensystem oder Ihre Firma, Ihr Team oder Ihr Projekt mit seinen Beteiligten oder auch abstrakten Begriffen (z.B. ein Stellvertreter für „das Ziel“) im Raum aufzustellen. Ich erkläre alles vorher im Detail. Kurz gesagt, geht es darum, ein inneres Bild, das man hat und das einen einschränkt, durch das Hinstellen von Menschen im Raum zu externalisieren und so neue Wege zu erkennen. Und zu gehen.

 

Was tue ich nicht?

  • Ich berühre Klientinnen und Klienten nur mit „Ansage“. Wenn es nach Abstimmung und Einverständnis für die gemeinsame Arbeit sinnvoll ist – aber dann immer mit erklärender Ankündigung und nur nach Einwilligung. Zum Beispiel bei der bilateralen Körperstimulation. Das machen die Klienten je nach Situation und Anleitung selbst – einige Menschen finden es aber leichter, wenn ich statt ihrer z.B. leicht auf ihre Oberschenkel tappe.
  • Ich bin nicht esoterisch aufgestellt.
  • Ich arbeite nicht dogmatisch, sondern z.B. bei Aufstellungen, nach der Schule von Prof. Matthias Varga-von Kibed und Insa Sparrer: strukturiert, transparent, lösungsorientiert, wertschätzend und auf Augenhöhe.
  • Ich baue kein Therapeuten-Klienten-Gefälle auf und ich verheimliche nichts, sondern erkläre alles, was ich tue, um maximale Transparenz zu gewährleisten. Das ist ein wichtiger Teil des gemeinsamen Erfolgs.

 

Gibt es auch Überraschungen?

Ja. Manchmal sind bestimmte Erkenntnisse für die Klientinnen und Klienten sehr überraschend und sie freuen sich, was plötzlich möglich ist. Sei es, zum ersten Mal – oder endlich wieder. Zum Beispiel die eigene Lebensfreude, die vermisste Gelassenheit, die wieder entdeckte Freiheit und Leichtigkeit. Oder die Ruhe, die Klarheit – das, was fehlte.

Ich arbeite stets mit ganz viel Wertschätzung und auch, wenn es passt, mit Humor.