Lösungsorientierte Traumatherapie: sanft und sicher zu mehr Leichtigkeit

Die lösungsorientierte Traumatherapie ist eine moderne Form der Traumaberatung, die ich in meiner Praxis KAGU in Hannover schon seit 2017 einsetze. Meine Klientinnen und Klienten geben mir viel positives Feedback: Dass sie endlich ihr Trauma bewältigen konnten und es ihnen im Alltag jetzt gelingt, Beruf und Privatleben wieder leichter zu meistern. Die Beziehungen zu anderen Menschen laufen jetzt stabil und konstruktiv.

 

Wie hilft Ihnen die lösungsorientierte Traumatherapie?

Nahezu jeder Mensch hat traumatisierende Erfahrungen gemacht: In der Kindheit, Jugend oder gerade aktuell. Es können dauerhafte Erlebnisse sein, wie Missbrauch oder Vernachlässigung oder einmalige Ereignisse wie Unfall oder der Tod eines geliebten Menschen.

Die lösungsorientierte Traumatherapie ist eine sanfte Psychotherapie: Sie konzentrieren sich auf Ihre Stärken; gemeinsam finden wir Lösungen. Diese Methode gilt als weniger „technisch“ und konfrontativ als das klassische EMDR (Eye Movement Desensitization Reprocessment), das ich aber ebenfalls einsetze – je nach Wunsch oder Fall.

Welche Ergebnisse kann Traumatherapie erzielen?

  • Persönliche Stabilisierung: Damit Sie im Alltag gestärkt und präsent im „Hier und Jetzt“ sind
  • Hoffnung schöpfen und Freude empfinden
  • Aufbau von konstruktiven Beziehungen und Bindungen zu anderen Menschen
  • Sie lernen, sich abzugrenzen und „Nein“ zu sagen

Entwickelt wurde die lösungsorientierte Traumatherapie von der Psychologin und Familientherapeutin Hélene Delucci.

Lösungsorientierte Traumatherapie oder EMDR – Nähe und Unterschied

Ich arbeite – je nach Ihrem persönlichen Anliegen – mit der o.g. „weicheren“ lösungsorientierten Traumaberatung von Hélene Delucci oder mit der klassischen EMDR-Methode von Dr. Francine Shapiro.

In beiden Verfahren kommt bilaterale Körperstimulation zur Verarbeitung des Erlebten zum Einsatz, z.B. über abwechselndes Klopfen auf die Knie oder über die Stimulation von Augenbewegungen (typisch für EMDR).

Bei der lösungsorientierten Therapie steht z.B. das Stärken verletzter innerer Anteile und um deren Integration im Mittelpunkt. Ich arbeite mit Ihrer Vorstellungskraft und Bildern, um Ihre Ressourcen zu aktivieren.

Bei EMDR arbeiten wir mit dem Bild der „schlimmsten Situation“ und dem, was Sie in dem Moment der Wiedererinnerung über sich denken. Oft ist es solch ein Gefühl wie „Ich bin hilflos und ausgeliefert“. Wir bauen einen positiven Gegenpol auf, was Sie in dieser erinnerten Situation lieber über sich denken würden, z.B. „Ich sorge gut für mich“ oder „Ich entscheide!“

Die Bewältigung erfolgt über die bilaterale Körperstimulation, bis Sie körperlich spüren und kognitiv erleben, dass die Erfahrung vorbei ist. Dies kann eine oder mehrere Sitzungen dauern. Meine Arbeit ist eingebettet in meine grundsätzliche Herangehensweise, einer Kombination aus der humanistischen Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers, der Systemik und dem Neurowissenschaftlichen Programmieren (NLP).

 

Wann gilt ein Trauma als bewältigt oder überwunden?

Ein Trauma gilt als bewältigt, wenn ein Betroffener darüber reden kann, ohne dass es ihn emotional aufrührt. Die Erinnerung ist nicht weg, aber die Bewertung eine andere. Sie wissen: Es war einmal schlimm – und es ist heute vorbei.

 

Für wen eignet sich die lösungsorientierte Traumatherapie?

Im Prinzip eignet sich diese Therapie für jeden, der sein Thema angehen möchte.

Es ist auch möglich, inhaltsfrei zu arbeiten – d.h., ich als Therapeutin oder Coach muss Ihr Thema noch nicht einmal wissen. Das macht es für manche Menschen leichter.

Mein therapeutisches Angebot richtet sich an Selbstzahler.

 

Was ist ein Trauma und wie kann es entstehen?

Es sind Momente, in denen wir uns sehr unsicher, hilflos oder ohnmächtig gefühlt haben und einer Situation ausgesetzt waren, ohne fliehen oder sie beeinflussen zu können.
Ein Trauma ist, wenn die Erinnerung an das Erlebte immer wieder aufkommt, und wir das Schlimme wieder und wieder erleben. Es geht um Erfahrungen, die wir emotional nicht bewältigt haben, ob bewusst oder unbewusst. Oft sind es Erlebnisse, in denen wir (oder uns nahestehende Menschen) furchtbaren Dingen ausgesetzt waren. Wir waren wie erstarrt – und tatsächlich verarbeitet unser Gehirn diese Erlebnisse auch nicht als „Vergangenheit“.

  • Manchmal gibt es körperliche Reaktionen als schmerzvolle Begleiterscheinungen
  • Man kann nicht „einfach so“ darüber sprechen: Die Auseinandersetzung damit wird vermieden und Erinnerungen verdrängt. Das kann sich im Alltag sehr einschränkend äußern (Vermeidungsverhalten, Beziehungsstörungen, Suchtproblematik)
  • Es gibt auch unbewusste Traumata – ein unbestimmtes Gefühl, etwas stimme mit einem nicht, ohne zu wissen, woher es eigentlich rührt
  • Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) treten als eine verzögerte psychische Reaktion auf ein extrem belastendes Ereignis auf: außergewöhnliche Bedrohung, Katastrophen sowie Unfälle
  • Auch transgenerationale Traumata können die Lebensqualität einschränken: Erlebnisse aus den Generationen vor uns, die wir unbewusst mit uns herumtragen – z.B. Folgen von Krieg und Gefangenschaft, Vertreibung und Flucht

 

 

Hier erfahren Sie, wie ich Ihnen noch helfen kann:

Burnout Prävention – Stress erkennen und für sich sorgen.

Lösungsfokussiertes Coaching – Hilft bei Krisen und Konflikten

Business Coaching – Hilft Ihnen bei schwierigen Herausforderungen